Wer gehört eigentlich zur Solawi Oderschwalbe?

Wer gehört eigentlich zur

Solawi Oderschwalbe?

Unsere Solawi ist eine Kooperation von zwei Betrieben, die sich gegenseitig ergänzen. Mitgliederbetreuung und Organisation übernimmt unser Verein.

Betriebekooperation

Betriebekooperation

Besonderheit der Solawi OderSchwalbe bildet die Kooperation der beiden Betriebe Hof Schwalbennest und der Gärtnerei OderGarten. Sich gegenseitig zu ergänzen und unterstützen, sei es bei der gemeinsamen Anbauplanung, Aufteilung der Kulturen, der Nutzung von Maschinen oder der räumlichen Abdeckung, bildet die Grundlage, damit ganzjährig eine breite Palette von saisonalen Produkten für die Solawi geerntet werden kann. Eine mittlerweile bewährte partnerschaftliche Zusammenarbeit, die passt und beide Höfe bereichert.​​

Gerade in einer Region mit immer weniger und immer größeren landwirtschaftlichen Betrieben, die sich auf wenige Betriebszweige konzentrieren, verstehen sich die beiden Höfe als Gegenmodell: bewusst klein statt ständig wachsend, kooperierend statt gegeneinander arbeitend – um sowohl die natürliche Kulturlandschaft bestmöglich schonend zu bewirtschaften, aber auch, um qualitativ hochwertige Lebensmittel für die Region zu erzeugen.

Zwei Betriebe – eine Solawi
Wir wachsen gemeinsam!
Zwei Betriebe – eine Solawi
Wir wachsen gemeinsam!

Hof Schwalbennest

Hof Schwalbennest

Den klein­bäu­er­li­chen Fami­li­en­be­trieb im Bro­do­wi­ner Orts­teil Peh­litz am Par­stein­see, rund 20 km nörd­lich von Ebers­wal­de, zeich­net vor allem eines aus: Viel­sei­tig­keit.

Auf rund 75 Hek­tar be­treibt er neben dem Feld­bau eine Gärt­ne­rei mit Fein- sowie Feld­ge­mü­se, unter ande­rem in Folien­tun­neln. Da­ne­ben spielt die Hal­tung von Milch­tie­ren eine wich­ti­ge Rol­le: Rund 80 Scha­fe und 10 Kühe mit Nachzucht wer­den in mut­ter­ge­bun­de­ner Form gehal­ten. Hin­zu kommt eine Her­de Weih­nachts­gän­se. Die Milch ver­ar­bei­tet der Hof in der eige­nen Käse­rei kom­plett selbst zu einer brei­ten Palette an Rohmilch- und Joghurtprodukten, weitest­ge­hend mit hof­eige­nen Zuta­ten. Mit schonender Bewirtschaftung und Beweidung erhält er vielfältige Landschaftstypen.

Der Hof arbei­tet nach den Prin­zi­pi­en der bio-dyna­mi­schen Wirt­schafts­wei­se, wor­in der geschlos­se­ne Be­triebs­kreis­lauf ein zen­tra­les Ele­ment ist.

Nach über 20 Jah­ren ist der Hof der­zeit mit­ten in der Über­ga­be an die neue Gene­ra­ti­on.

Neben Ge­mü­se und Milch­pro­duk­ten, mit denen das Schwal­ben­nest die Sola­wi ver­sorgt, hat der Hof aber noch mehr Pro­duk­te auf Lager: Fleisch, Honig, Fel­le, So­cken, Säfte, Saat­gut. Ein Be­such auf dem Hof und im Hof­la­den lohnt sich!

Der Be­trieb ist zer­ti­fi­ziert nach EU-Öko-Ver­ord­nung und zu­sätz­lich nach den De­me­ter-Richt­li­ni­en.

Lage

Lage

Hof Schwalbennest
Pehlitz 3
16230 Chorin, OT Brodowin

Kontakt

Kontakt

Impressionen vom Hof Schwalbennest

Impressionen vom Hof Schwalbennest

Gärtnerei OderGarten

Gärtnerei OderGarten

Im Frühjahr 2025 wurde in Stolzenhagen, am Rande des Nationalparks Unteres Odertal, die Gärtnerei OderGarten gegründet.

Auf einem idyllisch gelegenen Acker auf dem Burgwall – die Fläche ist knapp einen Hektar groß – wird eine Vielzahl samenfester Gemüsesorten im Freiland und in zwei Folientunneln angebaut. Über das Jahr hinweg sind es rund 40 verschiedene Kulturen – hinzu kommen zahlreiche Kräuter. Die Gärtnerei wirtschaftet biologisch und ist nach der EU-Öko-Verordnung zertifiziert.

Der OderGarten ist mit dem Wunsch gestartet, Gemüse für die Region anzubauen, einen bunten und vielfältigen Acker zu schaffen und damit einen Beitrag zur regionalen Versorgung im Einklang mit der Natur zu leisten. Gleichzeitig soll ein Ort und Erfahrungsraum geschaffen werden, an dem gemeinsam gegärtnert werden kann und Verbindungen entstehen: mit den Menschen aus der Solawi ebenso wie mit Menschen aus der Umgebung, die den Garten besuchen und kennenlernen möchten.

Neben den Gründern Andreas Schubert und Katharina Dees arbeitet derzeit zusätzlich ein Helfer für etwa zehn Stunden pro Woche mit.

Mit der tatkräftigen Unterstützung vieler Menschen wurde auf der zuvor als Wiese genutzten Fläche in den ersten Monaten die notwendige Infrastruktur aufgebaut: Ein Wildzaun wurde errichtet, Beete wurden angelegt, die beiden Folientunnel aufgestellt und Bewässerungstechnik installiert. Den Strom für den Betrieb der Bewässerungspumpen gewinnen wir mithilfe einer Photovoltaikanlage direkt vor Ort aus Sonnenenergie.

Lage

Lage

OderGarten

Kontakt

Kontakt

Impressionen vom OderGarten

Impressionen vom OderGarten

Aufruf zur Kooperation

Aufruf zur Kooperation

Es ist uns ein Anliegen, mit weiteren Betrieben in der Region Kooperationen einzugehen, um das Sortiment der Solawi Stück für Stück zu erweitern. Denkbar wären z.B. ökologisch angebautes Getreide, Backwaren oder auch Honig.

Bei Interesse gern auf uns zukommen! → Kontakt

Der Verein

Der Verein

Nach mo­na­te­lan­gen, in­ten­si­ven Vor­be­rei­tun­gen war es im März 2026 end­lich so­weit: Wir konn­ten die Oder­Schwal­be als “So­la­wi Oder­Schwal­be e. V.” grün­den. Der Verein bildet die Brücke zwischen den Mitgliedern, also der Verbrauchergruppe, und den Höfen. Den Groß­teil der Or­ga­ni­sa­ti­on über­nimmt da­mit der Ver­ein und kann die Land­wirt*in­nen end­lich ent­las­ten – sei es bei der Ver­wal­tung der An­tei­le und Mit­glie­der, den Ab­hol­sta­ti­o­nen, bei der Öf­fent­lich­keits­ar­beit oder den Ar­beits­ein­sät­zen. Schließ­lich ha­ben die Hö­fe auf dem Acker, in den Gär­ten und im Stall so­wie mit der Milch­ver­ar­bei­tung oh­ne­hin mehr als ge­nug zu tun.

Auch für das wei­te­re Wachs­tum der So­la­wi wur­de mit dem Ver­ein ein so­li­des Fun­da­ment ge­schaf­fen – und zwar für wei­te­re Ern­te­an­tei­le, aber auch für das Zu­sam­men­wach­sen der Hö­fe mit den Ver­eins­mit­glie­dern. Denn er­klär­tes Ziel ist, bei den Ern­te­an­tei­len noch ge­hö­rig zu­zu­le­gen!

Al­le Mit­glie­der der So­la­wi sind auch Mit­glied im Ver­ein Oder­Schwal­be e. V.. Wer kei­ne Ern­te­an­tei­le be­zie­hen möch­te, aber trotz­dem den Ver­ein mit sei­nen Zie­len un­ter­stüt­zen möch­te, kann För­der­mit­glied wer­den.